Tandem-Windsurfensurfen in der Gegenwart

                     Ron Vandenberg mit Dick Hoekstra bei der Euro 2012 auf dem Ijsselmeer

 

Transport und Lagerung der ca 6,50 Meter langen und ca. 60 KG schweren Windsurf-Tandems waren in der Vergangenheit zentrale Probleme und haben die Verbreitung dieses Sportes entscheidend behindert um nicht zu sagen verhindert.

Hersteller SHARK hat dies geöst, indem er ein teilbares Tandem baute. Die Boards waren leider nicht sehr sportlich.

Im Jahre 2017 hat Georg Lechner in Österreich erstmals eine teilbare Version des modernen TD 580 vorgestellt. Gleichzeitig stellte er ein völlig neu konzipertes ebenfalls zerlegbares Tandem mit der Bezeichnung TD 620 vor.

 

                  Heute sind Tandems einigermaßen. Im Bild ein PKW mit gleich zwei TD 580 auf dem Dach. Länge 5,80 Meter, Gewicht 30 KG (s. u.).

Marktführer Starboard bietet ein kurzes breites Tandem an, das kaum länger ist als ein Mono-Raceboard. Ein Tandem mit ähnlichem Einsatzzweck bietet die Firma Exocet an, das Mahalo (s. oberes Foto auf der Startseite).

(Hinweis nebenbei: Ab 1 Meter Überstand -gemessen von den Rückleuchten- muss tagsüber eine Fahne oder je nach Land ein Schild am Heck angebracht werden. Nachts muss dann das Tandem beleuchtet sein. Hier genügt eine handelsübliche Rückleuchte aus dem Fahrrad-Zubehör.)

Gegenwärtig werden noch regelmäßig Regatten mit Regatta-Tandems in Westdeutschland in Holland und in der Schweiz gesegelt. Bei den verwendeten Boards handelt es sich um die legendären großvolumigen Lechner-Tandems aus Österreich, um Einzelstücke von H&R aus Belgien oder um alte unverwüstliche Windglider von Indupol in Belgien. Weiterhin gibt es einzelne Marathons und Veranstaltungen mit sog. FUN-Tandems, die von Herstellern organisiert sind (z. B Starboard Gemini-Weltmeisterschaften)

2009 shapte Ron Vandenberg ím Auftrag des Autors ein völlig neues zeitgemässes Tandem (s. Fotos). Es wird seit 2011 von Georg Lechner in Östrreich gebaut und setzt völlig neue Maßstäbe hinsichtlich der vielseitgen Fahreigenschaften und der Qualität. Das Board eignet sich gleichermassen für Familien- Rennsport. Man kann es sogar alleine segeln und Passagiere mitnehmen. Es ist absolut für jedes Wetter und jedes Wasser geeignet. Seit 2017 wirde als zweiteilges Board angeboten (Lechner).
 

                     Ron Vandenberg bereitet zusammen mit seinem Bruder, dem Windsuf-Olympiasieger von 1984 (Los Angeles) das erste handgeshapte TD 580 zur Jungfernfahrt vor.

 

                     Das Custom made Tandem TD 580 im Regatta-Einsatz auf dem Silser See
 

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