Reagttaberichte 2016

 

7. Fred Ostermann- Cup 2016, Wassersportsee Zülpich, RWSG Zülpich,       19. Juni 2016

 

 
11 Tandems auf dem Wasser, warmes sonniges Wetter und Mittelwind bis ca. 12 Knoten. Der Fred Ostermann - Cup war in diesem Jahr eine richtig schöne Veranstaltung mit der für Tandem typischen entspannten Stimmung. Freddi hätte in der Zeit, als er noch selbst mit Derk Thijs auf dem Brett stand, seinen Spass gehabt. Viele neue Teams schnupperten Tandem-Luft. Man sah alle Konstellationen, für die sich das Tandem anbietet. Geschwister, ein Ehepaar und Freunde.
Ein paar erfahrene Teams wurden vermisst (die Michaelis-Brüder, Klaus Hochwarter/Julian Hünting, Adrian Neyers/Jörg Theisen und Bas Brüll/Denis Bezemer aus Holland).
Das holländische Team musste seine Meldung am Vortag berufsbedingt zurückziehen
Am Ende wurden trotzdem die Tandems knapp. Die Zahl der ausleihbaren Boards ist limitiert. Es wird höchste Zeit, dass neue Boards gebaut werden.
 
Tadelloser Wettfahrtleiter war wie im Vorjahr Thorsten Wöll. Er schoss pünktlich an und wie geplant wurden vier Wettfahrten gesegelt, die jeweils aus zwei Runden bestanden. Der Wind wechselte öfters in seiner Stärke und dann natürlich auch immer ein wenig in seiner Richtung. Die Glückstreffer glichen sich durch die Länge der Läufe immer wieder ausFür die Neulinge stand das Dabeisein im VordergrundNicht alle verfügten über optimales Segelmaterial. An der Spitze des Feldes wurde mit Topmaterial sehr gut gesegelt. Matthias Reimann und Richard Sprenger überraschten als neues Team und setzten die favorisierten Teams mächtig unter Druck. Sie landeten als bestes Windlider-Team noch vor Krause/Schmalgemeier auf Platz 3. Philipp Oesterle/Kilian Schweppe gewannen die beiden ersten Durchgänge, Dirk Hoekzema/Alex Maucher die beiden nachfolgendenBei Punktgleichheit entschied das um einen Punkt bessere Streichergebnis für das Team aus Paderborn.
 
Für eine Dropbox gefüllt mit 45 gestochen scharfen Fotos danken wir Sandra und Torsten Karthin, die Spass am Auftritt ihrer Kinder Saskia und Eike hatten.
Leider ist es nicht möglich, alle Bilder als Anhang zu verschicken. Bei Interesse bitte melden unter alexMaucher@gmx.de.
 
Ergebnis:
1. Philipp Oesterle / Kilian SchweppeLechner TD 580 (4 Pkte)
2. Dirk Hoezema / Alex Maucher, Lechner TD 580 (4 Pkte)
3. Matthias Reimann /Richard Sprenger, Windglider (9 Pkte)
4. Ulli Krause / Helge Schmalgemeier, Indupol TD 580 (10 Pkte)
5. Dany und Stefan Zimmer, Windglider (16 Pkté)
6. Michael Selent / Thomas Kuscha, Windglider (16 Pkte)
7. Saskia und Eike Karthin, Windglider (21 Pkte)
8. Jan Wille / Seif Abdelfattah, Sailboard Porsche Design (23 Pkte)
9. Andreas Schulte / Lutz Kleist, Windglider (26 Pkte)
10. Nils Hammelrath / Finn Hammelrath, Windglider (33 Pkte)
11. Dieter Müller / Jens Schulte, Windglider (33 Pkte)
 
 
Alex Maucher
 
Das Sieger-Foto von Krefeld (von links): Klaus Hochwarter, Dirk Hoekzema, Alex Maucher, Patrik Bahlke, Matthias Reimann, Richard Sprenger
 
Bericht vom Tandem - Meeting des Segelclub Bayer-Uerdingen am Sonntag, den 21. August 2016
 
Der Elfrather See in Krefeld ist kein Riesenrevier. Es ist eher etwas verzweigt. Man kennt es von zahllosen Windglider- und Raceboard-Regatten. Wenn der Wind stark ist und -wie meist- von Westen kommt, ist er naturgemäß böig und scheinbar unberechenbar drehend.
Am 21. August war der Wind stark. Er blies bis mit zu 20 kn aus West. Trapezbenutzung war unter diesen Bedingungen gefährlich. Also wurden die 9,5 qm - Segel großenteils "aus der Hand" gefahren. Dirk Hoekzema, der nicht gerade für unsicheren Stand auf dem Board bekannt ist, sagte nachher, dass er noch nie so oft im Wasser gelegen habe und forderte von Wettfahrtleiter Manni Behrendt die Ausstellung eines "Seepferdchens" für gute Schwimmleistung
 
Lokalmatador Patrik Bahlke vom Windgliderclub Krefeld kannte sein Hausrevier natürlich am besten, aber auch er wurde beobachtet, wie ungewollt der Insel im See einen Besuch abstattete. Er war damit in guter Gesellschaft.
 
Gesegelt wurden 4 Wettfahrten und es ging im wahrsten Sinne drunter und drüber. Da die Teilnehmer ausser Kim Karaminov allesamt hartgesottene Raceboardfahrer waren, war Spass garantiert. Kim war mit Philipp Oesterle an den Start gegangen. Im Laufe des Nachmittags tat sich Philipp dann mit Kims Vater Helge Schmalgemeier zusammen - natürlich ausserhalb der Wertung.
 
Am Ende waren alle ziehmlich geschafft. Gibt es ein besseres Workout für die surfspezifische Muskulatur?
 
Ergebnis:
 
1. Klaus Hochwarter / Patrik Bahlke (Windglider)           6 Pkte
2. Dirk Hoekzema / Alex Maucher (Lechner TD 580)      8 Pkte
3. Matthias Reimann / Richard Sprenger (Windglider)  11 Pkte
 
Alex Maucher
 
 
15. Int. Engadiner Tandem-Meisterschaft  27. / 28 August 2016
 
Knapper Ziel-Einlauf
 
Der erste Wettfahrtag war wie schon im Vorjahr ein Superlativ. Strahlende Sonne und phantastischer Malojawind. Kenner wissen, was das bedeutet. Für Amateure ist echter Leistungssport angesagtDer Kurs auf dem Silser See beinhaltet 5 lange Raumschenkel, auf denen sich die Teams mit Maximalgeschwindkeit Kopf-an-Kopf-Rennen liefern. Das ist Spass pur. Es folgt eine Schlusskreuz über die ganze Seelänge, die den Sportlern alles abverlangt. Gesegelt wurden an diesem Nachmittag 6 Wettfahrten "back to back" mit nur einer nennenswerten Verschnaufpause. Echt happig.
Gleich der erste Lauf bot den Zuschauern etwas. Lange fuhren die drei ersten Teams mit wechselnder Führung fast gleichauf. Am Ende setzten sich mit den Brüdern Dani und Reto Coldebella die späteren Gesamtsieger durch. Hinter ihnen kam es zu einem Fotofinish. Mit etwa einem halben Meter Vorsprung landeten Philipp Oesterle und Kilian Schweppe aus Paderborn auf Platz 2 vor Dirk Hoekzema/Alex Maucher. In der Folge liefen dann alle Läufe in etwa nach dem gleichen Muster ab. Die Coldebellas erwiesen sich als das Maß der Dinge. Sie demonstrierten perfekte Tandem-Technik. Oesterle / Schweppe waren ihnen oft auf den Versen. Im letzten Lauf waren sie auch zur Stelle, als sich die Führenden vor dem Ziel einen Sturz erlaubten. Das zweite Team aus dem fernen Westen Deutschlands (der Autor des Berichtes und Dirk Hoekzema) konnten nach der knappen ersten Wettfahrt nicht mehr viel ausrichten. Nach guten Startkreuzen verloren sie die Raumschot-Jagden und hatten irgenwann den besten Zuschauer-Platz auf das Duell unmittelbar vor ihnen. Aus dem Verfolgerfeld sind vor allem Rico Hauser und Diethelm Remo zu erwähnen, die es zweimal in die Spitzengruppe schafften. Einmal gelang dies auch dem Team Schenk/Schuster.
 
Am zweiten Tag kam der Malojawind am frühen Mittag. Bis zur Siegerehrung gegen 16 Uhr konnten noch die Durchgänge 7 und 8 gesegelt werden. Der Wind war wieder großartig aber zum Glück nicht mehr ganz so wild wie am Samstag
 
Zum 15. Mal hintereinander wurde in diesem Jahr diese tolle Regatta von den beiden Clubs WSI Immenstaad und Swissair Windsurfing Club veranstaltet. Dies Jubiläum wurde im Rahmenprogramm gebührend gefeiert. Es wurde sogar ein
grünes Piquet-Hemd bedruckt (s. Anhang), mit dem sich dann auch alle kleideten - s. Gruppenfoto.
 
Ergebnisse:

1. Daniel Coldebella / Reto Coldebella (H&R Einzelstück)    6 Pkte                          

2. Philipp Oesterle /Kilian Schweppe (TD 580 Lechner)       11 Pkte

3. Dirk Hoekzema / Alex Maucher (TD 580 Lechner)          19 Pkte

4. Rico Hauser / Diethelm Remo (TD 580 Lechner)            26 Pkte

5. Fabian Schenk / M. Schuster (H&R Einzelstück)             28 Pkte

6. Ruedi Graf / Samuel Ruch  (Lechner, älteres Mod.)        33 Pkte

7. Hugo Stamm / Robert Weibel  (Lechner, älteres Mod.)  33 Pkte

8. Claus Fuhrmann / Fredi Paulus (H&R Einzelstück)         41 Pkte

9. Manfred Nipp / Albert Frick (Windglider)                       54 Pkte

10. Oliver Hirschi / Robin Waldis                                    57 Pkte

11. Mirko Schuster / Chantal Neuschwander                     67 Pkte

12. M. Golling /Chr. Golling                                            60 Pkte

13. Heidi Ulrich / Marion Froidevaux                                78 Pkte

Alex Maucher

Deutsche Bestenermittlung 2016, 8. Oktober, Auesee in Wesel
 
 
Auf dem Gruppenfoto (hintere Reihe v. l.) Regattaleiter Ulli Pinnow, Eike Karthin, Jan Bekker, Robin Lehmkuhl, Helge Schmalgemeier, Ulli Krause, Alex Maucher, Dirk Hoekzema, Matthias Reimann, Saskia Karthin.
(vordere Reihe v. l.) Patrik Bahlke, Klaus Hochwarter, Gabi Schlotmann, Thomas Kleine, Kilian Schweppe, Fabian Grundmann, Juliette Schellenberg
 
Bekannte Namen aus der Surf-Bundesliga waren am Start (s. Ergebnisliste), darunter drei Mixed-Teams, eines davon ein Jugend-Team. Einige Teilnehmer waren alte Hasen, andere standen zum ersten Mal auf einem Tandem. Zu denen, die erstmals an einer Tandemregatta teilnahmen, gehörte der erfahrene Bundesliga-Surfer Thomas Kleine. Er hatte Spass und meinte am Ende, dass Tandemsurfen wohl ideal für die Jugendabteilungen der Vereine sei. Man durfte gespannt sein, wie sich Raceboard-Star Fabian Grundmann mit seiner attraktiven Freundin Juliette Schellenberg schlagen würde. Die nahm zum ersten Mal überhaupt an einer Regatta teil und ist sonst auf der Ostsee mit dem Waveboard unterwegs. Um es gleich zu sagen, die beiden schlugen sich super. Der 8. Oktober war ein sehr schöner Herbst-Tag. Es ging bei Sonnenschein gutem Wind los. Besser kann es zum Saison-Ausklang kaum sein. Anfangs erwies sich die Startlinie als etwas zu eng für so viele Tandems. Als die meisten Teams einen Steuerboard wagten, kam es zu einer Kollisionskette. Es dauerte eine geschlagene Minute bis das Knäuel entwirrt war.  Da am Ende kein Streicher gewertet werden konnte, waren die betroffenen Teams arg gekniffen....Man lernte aus diesem Vorfall und die nächsten beiden Starts verliefen glatt. Es entwickelte sich auf einem sehr langen Kurs bei böigem Wind eine muntere, taktisch interessante Regatta. Die Führung wechselte immer mal wieder. Am Ende gelang es aber jedesmal Gabi Schlotmann und Thomas Kleine, sich abzusetzen. Die beiden gewannen alle drei Läufe. Sie waren vorher erst einmal (vor 8 Jahren) zusammen auf einem Tandem gesichtet worden - Respekt. Eigentlich waren vier Durchgänge mit einem Streichergebnis geplant. Die Durchgänge dauerten jeweils lange. Es wurde spät. Als der dritte Lauf am Ende unter dem einschlafenden Wind litt, wurde auf den vierten Lauf verzichtet. Nach der Siegerehrung ging dann auch bald das Licht aus
 
Wir bedanken uns bei Ulli Pinnow und seiner Frau Heidi sowie dem Team der RTG Wesel eine kompetent durchgeführte schöne Veranstaltung und auch für die gute Versorgung mit Kaffee und Kuchen in den Pausen.
 
Ergebnisse:
 
1. Gabi Schotmann / Thomas Kleine                      TD 580 Lechner (3 Pkte)
2. Patrik Bahlke / Klaus Hochwarter                      Windglider (9 Pkte)
3. Dirk Hoekzema / Alex Maucher                          TD 580 Lechner (11 Pkte)
4. Matthias Reimann / Kilian Schweppe                 Windglider (13 Pkte)
5. Juliette Schellenberg / Fabian Grundmann        TD 580 Lechner (13 Pkte)
6. Ulrich Krause / Helge Schmalgemeier                TD 580 Indupol (14 Pkte)
7. Jan Bekker / Robin Lehmkuhl                             Windglider (23 Pkte)
8. Saskia Karthin / Eike Karthin                             H&R Prototyp (26 Pkte)
 
 
Alex Maucher

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