Deutsche Bestenermittlung 2019 am 13. Oktober 2019 auf dem Aue-See in Wesel
 
 
Ganz tolles Wetter zum Saisonfinale auf dem Aue-See. Die Freunde von der RTG Wesel haben sich richtig viel Mühe gegeben und uns
mit sehr reichlich Kaffe, Kuchen und Bratwürstchen versorgt.
Es stimmte einfach alles. Warmes, sonniges Wetter und guter Südwind. Diese Windrichtung ist allerdings so ziehmlich die einzige, die sich Wettfahrtleiter Thorsten Wöll nicht
gewünscht hatte. Denn bei dieser Richtung ist es am Auesee immer ein wenig schwieriger, anspruchsvolle Kurse auszulegen. Es gelang ihm aber bravourös. Schwierig zu segeln war nur der erste von zwei Raumschenkeln, weil der ein Vorwindkurs war. Und Vorwindkurse sind naturgemäß auf einem Tandem eine Herausforderung. Das hintere Segel deckt platt vor dem Wind das vordere ab. Man muss also den reinen Vorwindkurs vermeiden. Vier Läufe gingen galtt über die Bühne. Matthias Reiman und Dirk Hoekzema strebten Wiedergutmachung nach Almere an und sie gelang ihnen. Patrick Bahlke / Alex Maucher leisteten in jedem Lauf bei guten Ausgangspositionen einen dicken Fehler. Das war gegen einen so konzetrierten Gegner nicht zu kompensieren.
Den dritten Platz belegte das Überraschungsteam von Almere Anreas Grosse-Holz und Nils Bach auf ihrem Windglider.
 
Ergebnis:
 
1. Matthias Reimann / Dirk Hoekzema (TD 580 Indupol)
2. Patrick Bahlke / Alex Maucher (TD 580)
3. Andreas Grosse-Holz / Nils Bach (Windglider)
4. Onne Hoekzema / Frank Heinen (TD 580)
5. Thomas Hackmann / Günter Becker (
6. Laurenz Kraft / Leander Kraft (Windglider)
7. Nicole Skodda / Klaus Hochwarter (H&R, Prototyp)
 
Bericht Alex Maucher
Fotos Ulli Pinnow

 

Europameisterschaft 2019, Almere, Holland 5./6. Oktober 2019

Ana-Lena Otte (vorne) und Philipp Oesterle

Hallo zusammen,
 
Almere? Da fragen wir Windsurfer erst mal, wo das wohl liegt. Es handelt sich um eine große Stadt in der Nähe von Amsterdam. Man fährt vom Autobahnring um Amsterdam (A1) auf der A6 eine Ausfahrt nach Norden, kommt bald über eine Autobahnbrücke, die das Markermeer (südlicher Teil des Ijsselmeeres) vom Goiimeer trennt und blickt rechter Hand von der Brücke aus schon auf das Surfrevier von Almere.
Dort wurde vor zwei Jahren ein kleines Leistungszentrum nur für Windsurfer aufgebaut. Es liegt an der Basis einer Halbinsel und hat alles, was man sich nur wünschen kann. Ein sehr gemütliches Clubhaus wird ganztägig bewirtschaftet und hat ein tolles Angebot zu sehr günstigen Preisen. Das Zentrum ist einfach aber sehr praktisch aufgebaut. Sanitäre Anlagen, Lager etc. alles in unmittelbarer Nähe zum Wasser. Sehr angenehm sind große Wiesen am Ufer. Es ist sogar ein Sandstrand mit einer Palme vorhanden. Wir hatten viel Platz und sogar Strom für die Wohnmobile.
Die Wasserfläche hat mehr Binnensee-Charakter als das IJsselmeer oder Markermeer. Man kann nicht endlos ins Nirwana abtreiben. Trotzdem hat das Goiimeer mit seiner reisigen Fläche auch besonders wegen der möglichen hohen Wellen auch einen leicht maritimen Charakter.
 
Ein ganz besonderes Highlight der Veranstaltung war die Vorstellung des neuen teilbaren TD 580 durch Georg Lechner (Österreich) persönlich. Er demonstrierte, wie man ohne Hilfe alleine das Tandem in 5 Minuten zusammensetzen kann!
Das Board wurde dann sogar in der Regatta einem ersten Härtetest unterzogen, den es problemlos bestand.
 
Der erste Tag:
Der Wind war leicht und drehte ein wenig. Beim Start zur ersten Wettfahrt lag die Raumtonne unvermittelt im Windschatten der Halbinsel. Nach einem selbstverschuldeten Fehlstart mussten Hoffmann/Maucher zurück und neu starten.
Die Aufholbemühungen endeten in der Flaute um die Raumtonne. Dem Topfschlagen entkamen Reimann/Hoekzema zuerst und gingen in Führung. Überraschung war der dritte Platz von Grosse-Holz/Bach auf einem Windglider.
Anna-Lena Otte und Philipp Oesterle waren aus beruflichen Gründen an diesem ersten Tag nicht am Start. Ein zweiter Lauf kam an diesem Nachmittag nicht zustande, weil der Wind völlig einschlief.
 
Der zweite Tag:
Richtig harter Wind schon am frühen Morgen. Da das Regattacentrum bei Ostwind im Winschatten liegt, konnte man die Verhältnisse "draußen" leicht unterschätzen. Es blies dort mit 25 Knoten und mehr. Die Wellen waren hoch und steil. Ganz, ganz heftige
Bedingungen. Es war etwa so wie vor zwei Jahren in Medemblik, als die Regatta aus Sicherheitsgründen abgebrochen werden musste. Der bedauernswerte Wettfahrtleiter wurde schlimm seekrank und die Ankerleinen konnten das Startschiff im sandigen Untergrund nicht halten. Reimann/Hoekzema mussten abbrechen und schieden aus. Ein weiteres Team tat es ihnen gleich. Andere blieben gleich an Land. Philipp Oesterle und Anna-Lena Otte kamen mit 7,5er und 8,5er Segeln gut um das Dreieck. Großartige Fahrt! Hoffmann/Maucher (9,5er/8,5er Segel) und das holländische Team Brüll/Heinen kamen mit Rückstand auf die Plätze vor Grosse-Holz und Bach. Dabei ging es auf den Plätzen 2-4 eng zu. Die Raumschenkel wurden mit abenteuerlicher Geschwindigkeit gerast. Die TD 580 gingen bei eingeklappten Schwertern super.  Es war für alle harte Arbeit, nach diesem Kraftakt noch ohne fremde Hilfe zum Regattacentrum zurück zu segeln. Jede Wende und jede Halse wurden zum Risiko. Man brauchte bis zu 10 Minuten um ein einmal entglittenes Segel wieder aus dem Wasser zu ziehen.
Alle gingen jetzt von einem Abbruch der Veranstaltung aus. Das hätte natürlich bedeutet, dass schon wieder keine Wertung zustande kommen würde. Deshalb wagte sich Wettfahrtleiter Thorsten Wöll noch einmal raus. 5 Teams folgten ihm.
Diesen dritten Lauf wird mit Sicherheit niemand vergessen, der dabei war. Das Paderborner Team half Hoffmann/Maucher mit einem 7,5er Segel aus, sodass es mit einer 8,5er/7,5er - Kombination vorsichtig "auf ankommen" taktieren konnte.
Draußen in der hohen Welle war die Trapezbenutzung nicht unproblematisch. Zumindest der Autor dieses Berichtes hat alles wie früher in der 70er Jahren, als Trapeze noch nicht erlaubt waren, "aus der Hand" gesegelt und ständig mit "aufmachen" und Druck abbauen das Tandem in den Wind schießen lassen. Das musste dann der Hintermann blitzschnell durch ebenfalls "aufmachen" kontern. In den Wind durfte das Tandem nämlich auf keinen Fall schießen. Ein Leewatsche hätte totsicher einen Sturz und das Ende des Laufes bedeutet. Für das in der Gesamtwertung führende Team reichte diese Technik nach erneut unfassbar rasendem Raumschot-Segeln zur sicheren Ankunft. Bas Brüll siegte den dritten mit Partner Frank Heinen klar von Grosse-Holz und Bach. Etwas enttäuscht waren Philipp Oesterle und Ana-Lena Otte, die mit ihrem dritten Platz in diesem Lauf das Podium der Endabrechnung punktgleich knapp verpassten.
 
Ergebisse:
 
1. Markus Hoffmann / Alex Maucher (TD 580 Lechner)
2. Andreas Grosse-Holz / Nils Bach (Windlider)
3. Bas Brüll / Frank Heinen (TD 580 Indupol)
4. Anna-Lena Otte / Philipp Oesterle (TD 580 Lechner)
5. Matthias Reimann / Dirk Hoekzema (TD 580 Indupol)
6. Peter van As / Bas Brüll (TD 580 Indupol)
7. Thomas Hackmann / Günter Becker (TD 580 Lechner, zweiteilig)
8. Marten de Wilde / Floris Emke (Eigenbau)
9. Nicole Skodda / Onne Hoekzema /TD 580)
10. Peter Vernet / Roos Bouhuis (Eigenbau)
 
Bericht Alex Maucher

Foto von Julia Reipke
 
 

12, Fred Ostermann-Cup 2019, Zülpich 15.9.2019

Reimann/Hoekzema sind auf dem Tandem vorzeitig Landesmeister

Bei der dritten von vier Regatten zur Landesmeisterschaft auf dem Zülpicher See gingen drei Teams von Just Windsurfing Paderborn an den Start. Neuling Sven Laux startete mit Onne Hoekzema (Oberhausen) , Linus Schweppe mit Routinier Philipp Oesterle und Matthias Reimann mit seinem festen Tandempartner Dirk Hoekzema (Oberhausen).

An der Spitze entwickelte sich wieder das erwartete Duell der Spitzenteams Oesterle/Schweppe und Reimann/Hoekzema auf den modernen TD580-Boards. Oesterle/Schweppe konnten in der ersten Wettfahrt einen Start-Ziel-Sieg einfahren. Während der drei nächsten Wettfahrten entwickelten sich spannende Rennen, waren auf der Kreuz zumeist Reimann/Hoekzema schneller, konnten auf dem Raumkurs  Oesterle/Korte zumindest wieder herankommen. Die Führung wechselte mehrfach in diesen Wettfahrten. Im Ziel lagen dann aber doch jeweils Reimann/Hoekzema vorne und gewannen somit am Ende die Regatta. Dies bedeutet auch, dass die Beiden schon vorzeitig Landesmeister sind, da sie alle drei Regatten gewonnen haben.

Konstant auf Platz drei fuhren Laux/Hoekzema auf TD580, der Kampf um Platz vier war enger. Hier konnten sich Rick/Schneider gegen Wachter/Adolph im Kampf der beiden Zülpicher Teams auf Windglider in den beiden gefahrenen Wettfahrten durchsetzen.

Bericht Matthias Reimann

 

18. Engadiner Surfmeisterschaft  13. August/ 1. September 2019

Typisches Bild der Sitzengruppe: v. links Reimann/Hoekzema, die Coldebellas und Philipp Oesterele mit Anna-Lena Otte vorne
 
 
Der Silser See im Engadin hat viel zu bieten. Da ist zunächst der weltweit einmalige Thermik-Wind, der einsetzt, sobald sich die Sonne blicken lässt und das Bergtal westlich des kleinen Ortes Maloja aufheizt. Die warme Luft steigt auf und wird auf den See gezogen, weil auch an den Berghängen über dem See die Luft aufsteigt und zusätzlichen Sog erzeugt. Dann ist da die sehr günstige Dimension der riesigen Seefläche. Sie erlaubt alles, was das Surfer-Herz begehrt. Lange Kreuzen und vor allem die 6 langen Raumschenkel zwischen der Luvboje vor Maloja und der Leeboje am anderen Ende des großen Beckens vor dem berühmten "Affenfelsen".  Der Kurs wird von den Kollegen aus Immenstadt am Bodensee und der Schweiz seit 18 Jahren immer gleich gelegt und wird verliert nie seinen besonderen Reiz.  Nirgendwo sonst auf der Welt kann man raumschots so viel Spaß haben wie hier. Und deshalb nehmen immer wieder  Kenner 8-10 Stunden Anfahrt auf sich. In diesem Jahr kamen drei gute Teams aus dem fernen Westen der Republik. 
 
Eigentlich hatte der Wetterbericht in den Tagen vor dem Event wenig Mut gemacht, aber er kann halt nicht die lokale Thermik vor Ort vorhersagen. Man muss sich einfach immer überaschen lassen. Wir hatten diesmal nicht brutal harten Maloja-Wind, aber 16 Knoten waren es meist schon und das ist bei 2 x 9,5 qm Segelgröße genug für endlose Gleitfahrten.
 
Gesegelt wurden am Samstag 6 Durchgänge à ca 6 Kilometer, vier davon back-to-back. Am Sonntag folgten die Läufe 7 und 8 ebenfalls back-to-back.  Zum Sport: Die schweizer Lokalmathadoren Dani und Reto Coldebella gewannen alle Läufe. Hört sich nach Langeweile an, aber das täuscht gewaltig. Philipp Oesterle mit seiner attraktiven Partnerin Anna-Lena Otte segelte ihnen ständig um die Ohren und führte das Feld oft an. Auch Dirk Hoekzema und Matthias Reimann mischten kräftig mit (einmal Platz 2). Diese drei Teams lieferten sich in diesem Jahr sehenswerten Regattasport vom Feinsten.  Das dritte deutsche Team (Patrik Bahlke und Alex Maucher), konnte auf der Kreuz das Tempo der Spitzengruppe mithalten, war aber raumschots nicht schnell genug und erreichte nur zweimal dritte Plätze.
 
Bliebe noch zuberichten, dass in der Nacht vom Samstag auf dem malerischen Campingplatz im Wald von Maloja vor allem in der stattlichen westdeutschen Gruppe bis in die Morgenstunden getanzt und wohl auch ein wenig über den Durst gefeiert wurde. Selten hat man bei einer Tandemregatta bessere Laune erlebt. Gut, dass am Sonntag die Thermik erst am Mittag einsetzte....
 
Bericht Alex Maucher
 
Ergebnisse:
 
1. Dani und Reto Coldebella (H&R Prototyp)
2. Anna-Lena Otte/Philipp Oesterle (Lechner TD 580)
3. Dirk Hoekzema/Matthias Reimann (Indupol TD 580)
4. Patrik Bahlke/Alex Maucher (Lechner TD 580)
5. Ruedi Graf/Sami Ruch (Lechner, Modell 8oer Jahre)
6. Rico Hause/Michael Götzke (Lechner TD 580)
7. Manfred Nipp/Albert Frick
8. Hugo Stamm/Adrian Urfer
9. Paul Schmidt/Fredi Paulus (Eigenbau))

Das Siegerfoto v. l.: Anna-Lena, Phillip, Dani, Reto, Drik und Matthias

 
Regattabericht Tenderingsee 18. August 2019
 
An den 18. August werden sich die Teilnehmer noch eine Weile erinnern. Samstags war noch herrliches Wetter mit Sonne und viel Wind. Am Sonntagmorgen war das Wetter dann maximal beschissen.
Kein Lüftchen regte sich und es regnete kräftig. Die Vorhersage ließ keine Änderung bis zum Mittag erwarten. Wettfahrtleiter Thorsten Wöll bildete rasch eine WhattApp-Guppe und ließ diskutieren, ob das Event abgesagt werden sollte.
Alle waren dafür. Es ergab sich aber ein Problem, weil ein Kollege, der aus Bamberg anreiste, nicht zu erreichen war. Das gab den Ausschlag. Niemand wollte, dass einer nach langer Anfahrt am See niemanden vorfinden würde.
Also kamen alle. Von 11 Uhr an machten man es uns vor und im Clubhaus des TV Bruckhausen bei guter Verpflegung bequem. Dauerregen, kein Lüftchen regte sich. Um 14 Uhr kam der von "Windfinder" prognostizierte Wechsel.
Es wurde langsam heller, der Regen hörte auf. Man machte langsam die Boards und Riggs fertig. Das warme Essen und das Kuchenbüffet wurden ausnahmsweise nicht erst nach der Siegerehrung aufgetischt sondern vor der ersten Wettfahrt. Es war ja jedem klar, dass es spät werden würde.  Um 15 Uhr ein letztes Skippers Meeting, um 15.30 Uhr gingen alle aufs Wasser und bei sehr angenehmen 10-12 kn Wind wurden bis 18 Uhr vier prima Läufe back-to back durchgezogen. Es kam sogar die Sonne raus.
Dirk Hoekzema und Matthias Reimann gewannen nicht ganz unerwartet drei Läufe, Thomas Kleine und ich einen. Die Entscheidung über Platz drei fiel erst in der letzten Wettfahrt. Thomas Hackmann / Günter Becker waren punktgeich mit Onne Hoekzema/ Heinrich Herz. Bei Punktgleichheit entschied der letze Lauf für Thomas und Günter.
Zwei Teams hatten sich vom Wetter abschrecken lassen.
 
Ergebnis:
 
1. Dirk Hoekzema / Matthias Reimann (TD 580) 5 Pkte.
2. Thomas Kleine / Alex Maucher (TD 580) 7 Pkte
3. Thomas Hackmann / Günter Becker (WG) 14 Pkte
4. Onne Hoekzema / Heinrich Herz  (Shark) 14 Pkte
 
Alex Maucher

 

Tandem Cup Paderborn am 21. Juli 2019

Tandemsaison erfolgreich am Lippesee gestartet.

Nachdem im Frühjahr zwei Regatten mangels Wind abgesagt werden mussten, brannten die Aktiven auf den 5,80m langen Tandems endlich darauf, die erste Regatta zu surfen. Am Lippesee hatten sich dann auch sechs Tandems eingefunden. Die meisten Starter stellte Just Windsurfing Paderborn. Erfreulich ein neues Tandemteam aus Kulmbach, dass den weiten Weg nach Ostwestfalen auf sich genommen hatte.

An der Spitze entwickelte sich das erwartete Duell der Spitzenteams Philipp Oesterle/Frank Korte und Matthias Reimann /Dirk Hoekzema (Oberhausen) auf den modernen TD580-Boards. Reimann / Hoekzema konnten in der ersten Wettfahrt einen Start-Ziel-Sieg einfahren. Während der drei nächsten Wettfahrten entwickelten sich spannende Rennen. Waren auf der Kreuz zumeist Reimann/Hoekzema schneller, konnten auf dem Raumkurs Oesterle/Korte dominieren. Die Führung wechselte mehrfach in diesen Wettfahrten. Nach der vierten Wettfahrt stand es unentschieden, beide Teams haten zweimal gewonnen und waren zweimal Zweite. Die letzte Wettfahrt musste entscheiden. Nach ausgeglichenem Start lagen beide Tandems auf der Kreuz lange fast gleichauf. Erst bei einem  taktischen Kurswechsel vor der Luvboje konnten Reimann/Hoekzema günstige Winde nutzen und sich vorendscheidend die Führung sichern, die sie auch bis ins Ziel nicht mehr abgaben und somit am Ende die Regatta knapp gewannen.

Konstant auf Platz drei fuhren Richard Sprenger/Seif Abdelfattah, der Kampf um Platz vier war enger. Hier wechselten sich Andreas Kother/Justin Moonens mit dem fränkischem Team Heinrich Herz/Max Dressel im Zieldurchgang ab, die Serie entschieden aber punktgleich Kother/Moonens für sich. Auf Platz sechs kamen Onne Hoekzema (Oberhausen)/Ben Meerkötter, die leider nach Materialdefekt nach zwei Wettfahrten aufgeben mussten.

Bild: Matthias Reimann und Dirk Hoekzema in Führung vor Philipp Oesterle und Frank Korte

Bericht: Matthias Reimann

Deutsche Tandemsurfer Klassenvereinigung e. V.

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D-50997 Köln

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